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Konkrete 3D-Drucktechnologie für den Offshore-Windkraftanlagenbau

Jan 09, 2020

Ausländische Medien berichteten vor einigen Tagen, dass RCAM Technologies und der IT-Dienstleister Accucode, Inc. gemeinsam große 3D-gedruckte Betonstrukturen für Offshore-Windkraftanlagen entwickeln werden.

3D printing technology for concrete

Die beiden Parteien haben eine Partnerschaft geschlossen und planen, die Vorarbeiten im National Renewable Energy Laboratory (NREL) des US-amerikanischen Energieministeriums abzuschließen und am Standort Colorado Springs von Accucode weiterzuentwickeln.


RCAM zufolge hofft das Unternehmen, 3D-Druck bei der Entwicklung von Onshore- und Offshore-Windenergieanlagentürmen und -Unterkonstruktionen einsetzen zu können, wodurch die Kosten für die traditionelle Hochturmtechnologie um die Hälfte gesenkt werden.


Zuvor hatte RCAM mit der University of California, Irvine, zusammengearbeitet, um ein kostengünstiges 3D-Druckverfahren für terrestrische Windturbinentürme zu entwickeln und zu testen, und erhielt Finanzmittel von der California Energy Commission Grant EPC-17-023. Der nächste Schritt ist der 3D-Druck von Beton für Offshore-Windkraftanlagen.


Die Erforschung und Anwendung konkreter 3D-Drucktechnologien gewinnt heutzutage immer mehr an Bedeutung, und die Anwendung beim Bau von Offshore-Windkraftanlagen ist nur eine davon. Allein in den USA gibt es verwandte Projekte wie die Technische Universität Valencia, die Pennsylvania State University, das MIT und das Catalan Institute of Advanced Architecture (IaaC). In Bezug auf Anwendungen haben das US Marine Corps Systems Command und das US Army Corps of Engineers damit begonnen, die Technologie für den schnellen Bau von provisorischen Kasernen einzusetzen.